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Majestät – 2015

„Am besten komm´ ich nie mehr wieder. Ich nehm´ den nächsten Flieger nach New York“, sangen Loz Tinitoz in ihrem Radiohit „New York“, welcher auf dem letzten Album „Auf der Suche nach Aletheia“ erschien. Zum Glück kamen sie aber wieder und brachten dabei das Album „Majestät“ mit. Dies ist weitaus bunter und abwechslungsreicher als die vorigen Alben. Die Bandbreite reicht diesmal von lockeren Punkrocknummern (z.B. „Respekt“) über Pop-Rock-Blladen (z.B. „Ein Stück vom Himmel“) oder Hardrocksongs (z.B. „Die besten Nächte“), bis hin zu Singer-Songwriter-Songs („Reserviert“). Die Band in eine Schublade stecken? In die von Kraftklub, Die Toten Hosen oder Green Day? Bitte – wenn Sie das so möchten?! Aber so ganz passen die Jungs halt nirgends rein, dafür sind sie einfach zu eigenwillig. Ihre Songs strahlen stets eine ehrliche, raue Wärme aus, welche von wahren Geschichten aus dem Leben des Songwriters, Gitarristen und Sängers der Band durchzogen sind. Die Rede ist von Timo Januschewski, der nach wie vor sein Leben in den Songs niederschreibt. In den Liedern des Albums geht es unter anderem um die Träume des Reichseins, über die Schönheit der vergangenen Momente, alte Liebe, die latente Dauerpräsenz der Ex-Freundin, abgehobenen Menschen, um inhaltslosen Konsum und um Männer, die sich immer wieder von Frauchen verarschen lassen. Alles verpackt in Songs, die von Ihrer Grundart zu Loz Tinitoz passen, jedoch einen Hauch mehr Farbe und Feeling besitzen als frühere Songs der Band. Auf Majestät gibt es z.B. den Song „Respekt“, der zwar gewohnt punkig ist, dabei aber ein besonderes Ohrwurm-Feeling aufweisen kann. Auch „Magga“ hört sich grob erst einmal nach einem typischen LT – Song an, wird aber von der Band ungewohnt tanzbar und locker dargeboten. Ebenso frisch und locker kommen Lieder wie „Selfmade Millionär“ und „X³“ aus den Boxen. Rock-Balladen hat die Band mit dem Titelstück „Majestät“, dem „Stück vom Himmel“ und „Reserviert“ auch im Gepäck. Sie klingen wesentlich ausgereifter als frühere Balladen der Band und werden mit viel Gefühl gespielt. Für die harten Hörer gibt es mit „Die besten Nächte“ und „Konsum“ natürlich auch etwas auf die Ohren.

Alles in allem kommt mit „Majestät“ ein runder, kraftvoller Sound mit vielen Facetten daher, der Lust auf mehr macht.

Auf der Suche Nach Aletheia

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Aletheia

Auf der Suche nach Aletheia – 2013

Was sagt uns der Albumtitel über das Album? Aletheia ist die griechische Göttin der Wahrheit und der Rest des Albumtitels suggeriert die endlose Suche nach ihr, doch die Band sucht in ihren Songs auf diesem Album nicht nur die Liebe, sondern es geht auch um die endlose Suche nach sich selbst, seinen eigenen Wahrheiten, seinen Platz in dieser Welt und den Geschichten des Lebens.
Zwischen der Kampfansage vom ersten Song „Frei“ und der düsteren Ballade „Der letzte schöne Tag“, begibt sich der Hörer auf eine Reise voller wahrer Lebensgeschichten des Sängers und Texters der Band, die sich hier einmal mehr selbst therapiert.

Die Band vermischt auf dem Album die Welten von Mainstream und Underground zu einem ganz neuen Musikgefühl. ADSNA hat Songs in petto, die man durch ihre Eingängigkeit auch im Radio antreffen kann („New York“, „Aletheia“) oder auch harte Undergroundsongs („Borderline“, „Scheissegal“), welche anecken und den 3-Minuten-Horizont sprengen.

Trackliste:
1. Frei
2. Aletheia
3. New York
4. Nichts ist heiliger als ich
5. Scheißegal
6. Du bist wie ich
7. Seitdem du weg bist
8. Endlose Suche
9. Leben
10. Borderline
11. Der letzte schöne Tag

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Herzsucht – 2011

Die nun vierköpfige Band hat ihr zweites, weitaus alternativeres, Studioalbum namens “Herzsucht” auf den Markt gebracht. Das Album umfasst 10 Songs, die nur so voller Kraft trotzen. Die Songs auf diesem Album sind explizit auf deutsch und umfassen die verschiedensten Rockmusikeinflüsse. Egal, ob Alternative, Hardrock oder Metal, hier ist alles mit eingeflossen und zu einem großen Ganzen verschmolzen. Der Sänger und Texter der Band therapiert sich selbst, indem er etwa in Mutterglück über sein gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter, in wie Heroin über eine Liebesaffäre oder etwa in Vorbei über seine gescheiterte Beziehung singt. Es vergeht bei keinem Song auch nur ein Riff, ein Wort oder ein Beat bei dem man nicht merkt, dass dort viel Herzblut, aber auch viel Wut, drin steckt.

Trackliste:
1. Mutterglück
2. Wie Heroin
3. Vorbei
4. Irgendwas fehlt
5. Liebe ist eine Droge
6. Antiheld
7. Okay
8. Mach die Augen nicht zu
9. Du sollst in Flammen untergehen
10. Der Weg zum Glück