Hey,
eines kann ich vorweg sagen: Das neue Album wird fett!!
Doch erstmal von vorn. Am Donnerstag sind Timo und ich das erste Mal nach Hamburg gefahren, um unseren Aufnahmeleiter Markus zu treffen und mit ihm die Schlagzeugaufnahmen vorzubereiten.
Im kleinen, beschaulichen St. Pauli befindet sich das kleine aber feine Studio.
Wir verbrachten den ganzen Tag damit das Schlagzeug aufzubauen, zu tunen und mit dem Kabelverlegen.
Am Freitag stieß dann Christian dazu und wir sind zu dritt in die Hansestadt gebraust um mit den Aufnahmen zum neuen LOZ TINITOZ –Album „Auf der Suche nach Aletheia“ zu beginnen.
Nach kurzem Soundcheck und kurzem aufwärmen ging es dann auch los: Song besprochen, Song angespielt, Clicktrack an und los. Clicktrack bedeutet ganz einfach, dass ich auf meinem Kopfhörer einen immer gleichbleibenden, konstanten Klick habe, damit am Ende alles schön gerade und sauber auf Platte ist. Dieser Click wurde vor jedem Lied auf das jeweilige Songtempo eingestellt.
Nachdem ich dann am Freitag die ersten 3 Songs eingetrommelt hatte ging es wieder nach Haus. Kurzes Bier und ab ins Bett. Samstag sind wir dann in kompletter 4-Mann-Besetzung nach Hamburg gefahren. Die „Brettmusiker“ (meine Bezeichnung für Gitarristen und Bassisten
) hatten eigentlich nicht viel zu tun, da ich mich hauptsächlich nur mit dem Click orientiert habe. Jedoch haben wir sozusagen „last minute“ noch 1-2 Songs umgeschrieben (auch Dank toller Ideen von Markus) so dass es ganz gut war, dass die ganze Band anwesend war.
Am Samstag wurden dann also die nächsten 4 Lieder schlagzeugtechnisch aufgenommen. Den Abend verbrachten wir in einem wunderschönen und luxuriösen Brasilianischen Restaurant wo wir mit nem „All you can eat“-Essen gesättigt wurden. Da wir die Nacht in Hamburg verbrachten (Danke Markus!) haben wir uns einen ruhigen und entspannten Abend gemacht. Hoffentlich hat die Schrei-Alte ‚Jesus‘ auch noch gefunden! -kleiner Insider;)
Sonntagvormittag ging es dann zum letzten Mal zur Schlagzeugaufnahme. Ich habe die letzten 4 Songs eingespielt und dann war es soweit: „Moe, du hast es hinter dich gebracht!“ – „Cool !“.
Was bleibt von meiner Seite nun zu sagen? Danke an Markus für die tolle Studioarbeit, die Ideen und die Geduld. Ich will noch gar nicht viel über einzelne Songs verraten jedoch wird dieses Album jedem gefallen, der auf gute deutsche Rockmusik steht. Es gibt harte und ruhige Stücke, schnelle und melodische Gassenhauer. Es gibt Dinge, die niemand von uns erwartet und Sachen die uns selber überraschen. Die Suche nach der Göttin der Wahrheit hat begonnen…
Euer Moe von Loz Tinitoz